Solarstrom

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Aus Sonnenlicht wird Strom!

Die eleganteste Art Sonnenergie zu nutzen, ist direkte Umwandlung in Strom. Solarzellen aus Silizium, eingebettet in Solarmodule, vollbringen dieses Wunder. Solarstromanlagen sind heute ausgereift und funktionieren zuverlässig.
Netzgekoppelte Anlagen speisen ihren Strom direkt in das öffentliche Netz. Der Ertrag liegt pro kWp* installierte Leistung zwischen 700 und 1000 kWh pro Jahr. Der Flächenbedarf für 1 kWp* beträgt ca. 10 m². Ideal ist Solarstromtechnik auch zur Versorgung von Gebäuden oder Einrichtungen ohne Netzanschluss.

Ein sogenanntes
Inselsystem ist die beste Lösung, wenn der Netzanschluss zu teuer oder nicht realisierbar ist. Durch finanzielle Anreize aus staatlichen Förderprogrammen und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) lassen sich Solarstromanlagen heute wirtschaftlich betreiben. (*kWp = Kilowatt peak, bedeutet Spitzenlestung der Module, eng. peak Spitze).

Netzeinspeise-System
 
Sie werden selbst zum Stromerzeuger. die Mehrzahl der Solarstromanlagen wird als Netzeinspeise-System betrieben. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom. Dieser wird über ein Netzeinspeisegerät, den sogenannten Wechselrichter, in Wechselstrom umgewandelt. Über einen eigene Zähler wird der Strom erfasst und in das öffentliche Netz eingespeist. Die Vergütung des Solarstromes ist durch das Erneuerbare-Enerigen Gesetz geregelt.

Montage
 
Zur Montage einer Solarstromanlage bieten sich verschieden Möglichkeiten an. die häufigste Art der Montage ist die Aufdachmontage. Dabei werden die Module mit Hilfe spezieller Sparrenanker über den Dachziegeln befestigt. Dise Montageart wird vor allem bei bestehenden Schrägdächern angewandt.

Bei der Indachmontage werden die Dachziegeln durch die Solarmodule ersetzt. Sie bilden die Dachhaut. Damit kann die Solarstromanlage optisch in das Gebäude integriert werden. Wichtig ist dabei die gute Hinterlüftung, denn mit zunehmender Erwärmung der Module sinkt deren Leistung.

Auch Flachdächer eignen sich zur Montage von Solarstromanlagen. Mit Hilfe spezieller Unterkonstruktionen werden die Module auf dem Dach verankert bzw. mit Ballast gesichert.

Falls kein geeignetes Dach zur Verfügung steht, bietet sich die Freiaufstellung am Boden an. Module können auch an der Fassade oder am Balkon angebracht werden.

Inselsysteme

An Standorten ohne Stromanschluss bietet sich als Lösung ein Inselnetz an. Der von den Solarmodulen erzeugte Strom wird entweder direkt verbraucht, oder in einem Akku gespeichert. Der gespeicherte Strom dient zur Überbrückung von sonnenarmen Zeiten (bei Nacht oder Schlechtwetterperioden). Für die geregelte Be- und Entladung des Akkus sorgt ein Laderegler. Beleuchtungen und andere geeignete Verbraucher können direkt mit Gleichstrom betrieben werden.

Ein spezieller Inselwechselrichter versorgt die Wechselstromverbaucher. Inselanlagen, die eine gewisse Versorgungssicherheit gewährleisten sollen, müssen sorgfältig geplant und ausgeführt werden.


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